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Jahreshauptversammlung 2010 Drucken
Dienstag, 26. Januar 2010
ImageAuch ein Feuerwehrverein will verwaltet werden und hat seinen Beitrag zur Gestaltung des  öffentlichen Lebens innerhalb einer Gemeinde zu leisten, erklärte Vorsitzende Renate Donhauser anlässlich der Jahreshauptversammlung im Schützenheim. Dieser Verpflichtung sei die Wehr bei zahlreichen Veranstaltungen, wie dem traditionellen Sommerfest, der Gemeindesäuberungsaktion, der Terminabsprache der Vereine, Neujahrsempfang der Gemeinde und einigen kirchlichen  Anlässen nachgekommen, so Donhauser. Neben Festzügen bei Feuerwehrjubiläen und den Gartenfesten der Patenvereine habe Verein an Versammlungen des Kreisfeuerverbands teilgenommen, berichtete sie. Eine Winterwanderung und ein eintägiger Besuch des Bundeswehrjagdgeschwaders in Neuburg an der Donau waren zur Pflege der Kameradschaft unternommen worden.

 

Die Vorsitzende dankte neben den Führungskräften der aktiven Wehr und den Mitgliedern des Verwaltungsrats vor allem der Gemeindeverwaltung für die erfahrene Unterstützung und Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt den fördernden Mitgliedern des Vereins, die mit ihrem finanziellen Beitrag die Wehr unterstützen, betonte Renate Donhauser.

Schriftführerin Angela Kohler erinnerte in Ihrem Rückblick an die vorjährige Jahreshauptversammlung. Kassier Wolfgang Gräml zeigte sich mit dem Kassenstand zufrieden und bedankte sich namentlich für einige Extraspenden. Kassenprüfer Gerhard Klee bestätigte eine ordentliche Kassenführung und stellten den Antrag auf Entlastung, welchem von den Mitgliedern einstimmig stattgegeben wurde.

48 aktive Feuerwehrler, davon 11 Jugendliche, wurden in insgesamt 24 Übungen auf die Einsatzbereitschaft getrimmt, berichtete erster Kommandant Markus Zagel, wobei er an die Mannschaft appellierte, in Zukunft die angesetzten Übungseinheiten verstärkt wahrzunehmen. Die Führungskräfte der Wehr hatten zehn Löschmeistersitzungen abgehalten, bei denen die Übungsinhalte und nötige Neuanschaffungen besprochen wurden, so Zagel. Die Aktiven waren laut Bericht des Kommandanten bei drei Bränden, 16 technischen Hilfeleistungen und fünf Sicherheitswachen gefordert. Rund um die Instandhaltung der Gerätschaften und des Feuerwehrhauses waren elf Arbeitseinsätze für die Feuerwehrleute notwendig, berichtete Zagel. Zur Gestaltung der Übungen und Sicherstellung der Einsatzbereitschaft war die Anschaffung von Überhosen, Übungspuppen, eines Stromerzeugers und einer Rückfahrkamera notwendig gewesen. Im Jahr 2009 wurden zwei zusätzliche Maschinisten und drei Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Kommandant Zagel informierte die Mitglieder, dass ab sofort Sven Schmidt für die Sanitätsgruppe verantwortlich sei und die Ausbildung der Jugend von Sebastian Riß und Marion Hoppe unterstützt werde. Marion Hoppe beförderte der Kommandant zum Feuerwehrmann und Matthias Scholz zum Oberfeuerwehrmann.

Besorgt äußerte sich Kommandant Zagel hinsichtlich der Führerscheinsituation und richtete den dringenden Appell  an die Verantwortlichen des überregionalen Gremien sowie der Gemeinde, dem aktuellen Notstand an Fahrern für die Einsatzfahrzeuge schnellstens Abhilfe zu schaffen. Eine weiter Problematik sehe er, Zagel, bei der Übernahme der Jugendlichen in den aktiven Feuerwehrdienst, da aufgrund zunehmend kaufmännischer und akademischer Berufslaufbahnen die bis dahin gründlich ausgebildeten Feuerwehranwärter nicht mehr zur Verfügung stünden.

Jugendwart Florian Kohler berichtet über die 14-tägigen Übungen für die Feuerwehranwärter, derzeit zwei Mädchen und neun Buben im Alter zwischen 15 und 17 Jahren. Außerhalb der Pflichtübungen habe es zahlreiche Unternehmungen, wie Fackelwanderung, Go-Kart-Fahren und Radtouren gegeben. Bei der 24-Stunden-Übung im Oktober war neben dem mit Bravour abgelegten Wissenstest der Spaßfaktor garantiert, so Kohler.

Bürgermeister Franz Birkl versprach, die Führerscheinproblematik im Gemeinderat zu diskutieren und dankte der Wehr für die Übernahme der Verantwortung für die Allgemeinheit. Der gute Ausbildungsstand und die bestens gewarteten Gerätschaften bilden einen Ruhepol für die Bevölkerung unterstrich das Gemeindeoberhaupt.

Neue Techniken, wie Photovoltaikanlagen, Biogasanlagen, etc., erfordern auch die Neuausrichtung von Ausbildungsangeboten für die Führungskräfte, erklärte Kreisbrandrat Franz Iberer. Iberer nahm Stellung zur integrierten Leitstelle, die nach seiner Überzeugung nur im Gebiet des jetzigen Zweckverbandes sinnvoll angesiedelt sein könne.

Für 40 Jahre aktiven Dienst zeichnete Kreisbrandrat Iberer  Georg Donhauser mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Freistaats Bayern aus. In seiner Funktion als stellvertretender Landrat gratulierte Franz Birkl dem Geehrten und dankte ihm für die fachmännische Unterstützung bei der Reparatur und Wartung der Löschfahrzeuge.

 

Bild: Kreisbrandrat Franz Iberer, Vorsitzende Renate Donhauser, Kommandant Markus Zagel und Bürgermeister Franz Birkl (von links nach rechts)  beglückwünschen Georg Donhauser (2. von links) zur Auszeichnung für 40jährigen Feuerwehrdienst. 

 
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Fr,15.10.10,19:00Uhr
Monatsübung